Schöne Tradition für einen guten Zweck: längster Stollen erbrachte 850 Euro

Geisenhausen. Elisabeth Rauchensteiner-Holzner übergab 850 Euro als Spende an Pfarrer Johann Weindl. Es handelte sich um den Betrag, der beim Weihnachtsmarkt beim Verkauf des „längsten Stollens von Geisenhausen“ durch die Bürger zustande kam. 

Der „längste Stollen Geisenhausens“ – frisch gebacken für einen guten Zweck!

 

 

Die Spende geht zu einem Teil an die Partner-Diözese in Honiara, zu einem anderen Teil an Bedürftige in der eigenen Gemeinde. Weindl bedankte sich und freute sich über das Engagement der Bäckerei und die Spendenfreudigkeit der Bürger. Bei der Übergabe des Betrags in den Verkaufsräumen der Firma Rauchensteiner sagte er: „Ich mache das gerne und gebe das Geld an die Bedürftigen, die mir bekannt sind“. Er tue dies anonym und ohne Spendenquittung. 


Dabei berichtete er von der besonderen Beziehung zu Honiara in der Südsee. So sei Elisabeth Rauchensteiner-Holzner mit ihrem Mann dort schon zu Besuch gewesen, ebenso ihr Bruder Martin. So konnte ein sehr persönlicher Bezug hergestellt werden. Seit 1971 unterstütze die Pfarrei bereits die Partner-Diözese, die damals von einem Südseesturm heimgesucht worden sei. Der Bischof hätte damals geschrieben, man habe wieder einmal alles verloren. Seitdem sei der stetige Strom an Spenden aus Geisenhausen nie versiegt. 


Bäckermeister Martin Rauchensteiner erzählte in seiner Backstube von dem „längsten Stollen Geisenhausens“. Er sei beinahe neun Meter lang gewesen und habe ein Gewicht von 60 Kilogramm gehabt. Seine Schwester fügte hinzu: „Heuer hat er endlich gereicht. Aber wir haben ihn auch ganz verkauft“.

 

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